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TLV Rünthe beim A46 Run

IMG 20190929 WA0010Der A46 Run am Sonntag wird einmalig bleiben. Die Strecke führte über die neu gebaute Verlängerung der A46 von Bestwig in Richtung Brilon, die im November für den Autoverkehr freigegeben wird. Fünf Läufer des TLV Rünthe wollten sich dieses besondere Event nicht entgehen lassen. Susanne Götz und Oliver Dröge starteten beim Highway-Run über 10 km, bei dem insgesamt 443 Männer und 259 Frauen antraten. Bettina Hagemann, Claudia Dröge und Thomas Eder hatten sich für den Super-Run über 20 km angemeldet. Auf die längere Strecke trauten sich insgesamt 264 Männer und 84 Frauen. Beiden Strecken gemein war der Start- und Zielbereich auf einem Autobahnrastplatz und der Lauf über zwei spektakuläre Talbrücken. Am Ende des Autobahnzubringers lag der Wendepunkt für die 10 km Läufer. Die längere Strecke führte über Waldwege weiter nach Ostwig und dann ebenfalls zurück über den Autobahnzubringer. 355. (45. M50) Oliver Dröge benötigte für die Strecke 1:02:23 Std. 252. (32. W50) Susanne Götz folgte nach 1:17:36 Std. Auf der längeren Strecke kam 125. (24. M50) Thomas Eder nach 1:48:52 Std. ins Ziel. Es folgten 35. (4. W50) Bettina Hagemann in 2:01:13 Std. und 54. (10. W50) Claudia Dröge in 2:09:31 Std. „Der Veranstalter hat einen hervorragenden Wettbewerb organisiert. Neben der außergewöhnlichen Strecke haben mich insbesondere der eingerichtete Verkehr mit den Shuttelbussen und das Parkplatzmanagement beeindruckt“, fasste Thomas Eder seine Eindrücke zusammen.

Ralf Arnold gewinnt den Beverseepokal des TLV Rünthe

UnknownViel Zeitgefühl bewiesen die Walker des TLV Rünthe bei der 14. Auflage des Wettkampfs um den Beverseepokal. Bei dem beliebten Wettbewerb gewinnt nicht der Schnellste, sondern der Walker, der seine benötigte Zeit für eine kleine oder große Runde um den Beversee vor dem Start am besten schätzt. Uhren sind natürlich verboten. Der Sieger Ralf Arnold reihte sich in diesem Jahr in den Club der „1 Sekunden Schätzer“ ein. Die bisherigen 1-Sekunden-Schätzer, Giacomo Pilo und Theo Niggemann, blieben dieses Jahr in der Konkurrenz chancenlos. Sie lagen mit ihren Schätzzeiten beide ca. 2 Minuten von den gestoppten Zeiten entfernt. Erheblichen Anteil an seinem Sieg hatte seine Lebenspartnerin Sabine Bröcker. Beide hatten die gleiche Zeit geschätzt und kamen gemeinsam ins Ziel. Sabine Bröcker ließ aber im Zieleinlauf Ralf Bröcker den Vortritt, sodass er mit einer Sekunde Zeitdifferenz einlief und sie kurz hinter ihm den zweiten Platz belegte. „Walking ist ein Gesundheitssport und widerspricht dem Gedanken sportlicher Konkurrenz. Das Format des Beverseepokals kombinierte aber das Beste aus beiden Welten. Deshalb ist die Veranstaltung so beliebt“, fasste der Walkingtreff-Betreuer des TLV Rünthe, Michael Neuhaus, die Veranstaltung zusammen.

Wein und Häppchen für die Läufer des TLV Rünthe

Neun Läufer des TLV Rünthe starteten beim Ahrathon in Bad Neuenahr. Die Veranstaltung unterscheidet sich deutlich von sonstigen Volksläufen. Zwar bekommen die Läufer eine Startnummer mit Zeitmesschip und damit eine sekundengenaue Messung der Brutto- und Nettozeit, sie können aber wählen, ob sie den Wettkampf sportlich oder gesellig gestalten. Die sechs Verpflegungsstellen auf der Halbmarathonstrecke bieten Wein, Häppchen, Livemusik und Freude im Kreise gleichgesinnter Laufenthusiasten. Insgesamt zählte der Veranstalter 3500 Teilnehmer auf den Strecken vom Marathon bis zum Lauf über 5 Kilometer. Den auch sportlichen Charakter belegte eindrucksvoll der Sieger der Marathon, Robert Wilms, der für die Strecke mit etlichen Höhenmetern 2:55:03 Std. benötigte. Ebenfalls sportlich ambitioniert startete Andrea Gabriel vom TLV Rünthe beim Halbmarathon. In der Zeit von 1:45:55 Std. gewann sie die Konkurrenz in ihrer Altersklasse W50. Bettina Gerken, Iso Metzler, Bettina Lammert, Claudia Dröge, Wolfgang Beck, Thomas Eder und Martin Buschmann bewältigten ebenfalls den Halbmarathon. Mit Zielzeiten um die drei Stunden platzierten sie sich im Mittelfeld der insgesamt 1200 Halbmarathonis, von denen 600 am Wettbewerb für Verkleidete teilgenommen hatten. „So einen kurzweiligen Wettkampf habe ich noch nie erlebt. An den Verpflegungsstellen konnten wir unseren Durst mit Ahrwein und unseren Hunger mit Häppchen stillen. Überall herrschte gute Stimmung und ich habe die Geselligkeit genossen. Die Kilometer zwischen den Verpflegungen rauschten mühelos dahin“, fast Thomas Eder vom TLV Rünthe seine Eindrücke zusammen. Susanne Götz vom TLV Rünthe erlebte das besondere Flair der Veranstaltung bei der kürzeren Strecke über zehn Kilometer mit entsprechend weniger aber nicht minder attraktiven Verpflegungspunkten. Tagsüber tobte im Start- und Zielbereich im Dahliengarten ein großes Sport- und Familienfest. Abends feierten nicht nur die Läufer des TLV Rünthe bei „Rock und Wein“ auf dem Gelände hinter dem Weingut Sonnenberg den Abschluss. Auf der Bühne boten die Bands „Sidewalk“ und „Jamnakaj“ aus Berlin ein vierstündiges Konzert.

Drei Läufer des TLV Rünthe bewältigten den Zugspitz Ultratrail

Peter Graichen, Britta und Tom Merchel vom TLV Rünthe bewältigten den Zugspitz Ultratrail. Die Veranstaltung bietet verschiedene anspruchsvolle Strecken rund um die Zugspitze. Wegen des schlechten Wetters fielen dieses Jahr aber die längeren Strecken aus. Bei der Wettkampfbesprechung am Vortag verkündete der Veranstalter die Absage für den Ultratrail über 101 Kilometer und den Supertrail XL über 82 Kilometer. Übrig blieben der Supertrail über 63,5 Kilometer, an dem Tom Merchel im Vorjahr teilgenommen hatte, der Basetrail XL über 39 Kilometer und der Basetrail über 25,2 Kilometer mit 1595 Höhenmetern. Die Läufer aus Rünthe waren von den Absagen nicht betroffen, da sie sich für den Basetrail angemeldet hatten. Gemeinschaftlich wollten sie Britta Merchel bei ihrem Debüt im Hochgebirge unterstützen. Nach dem Start im Zentrum von Garmisch-Partenkirchen führte die Strecke über den Kochelberg bis zur Partnachalm. Ab hier erfolgte der Zusammenschluss mit den Läufern auf den anderen Distanzen, so dass sich bis ins Ziel nach Grainau eines schöne und von Bergfreundschaft geprägte Atmosphäre ergab. „Der erste Anstieg über 400 Höhenmeter fiel uns schwer. So eine Steigung kann man bei uns im Ruhrgebiet nicht trainieren. Beim zweiten und dritten schweren Anstieg waren wir dann im Rhythmus und sind die Berge gut hochgekommen“, beschreibt Tom Merchel seine Erfahrungen bei dem Berglauf. „Trotz der schlechten Wetterprognose konnte ich die schöne Landschaft genießen“, zeigte sich Britta Merchel glücklich im Ziel. Die Zeiten (Britta Merchel 6:25;04 Std, Tom Merchel 6:25:05 Std. und Peter Graichen 6:37:51 Std.) geraten dabei zur Nebensache.

Marathon im Thüringer Wald

Susanne Götz und Thomas Eder vom TLV Rünthe nahmen am Wochenende am Rennsteiglauf im Thüringer Wald teil. Die Veranstaltung in ihrer 47. Auflage begeisterte die heimischen Sportler. „Die perfekte Organisation, die Freundlichkeit der ehrenamtlichen Helfer und die familiäre Stimmung bei einer Veranstaltung mit mehr als 16.000 Teilnehmern haben mit beeindruckt“, berichtete Thomas Eder. Der Rennsteiglauf bietet verschiedene Wettbewerbe an, die an unterschiedlichen Startorten beginnen. Der Supermarathon über 73 km mit 1.882 Teilnehmern startete in Eisenach. Der Marathon fing in Neustadt am Rennweg an. Die Teilnehmer am Halbmarathon, Walker und Wanderer begannen in Oberhof. Allen gemein war das nach Angaben des Veranstalters schönste Ziel der Welt in Schmiedefeld, einem Ort mit nur 2.000 Einwohnern. Ein ausgeklügeltes Netz mit Buslinien transportierte die Aktiven zu den Start- und Zielorten vor und nach der Veranstaltung. Zusammen mit 3.144 Läufern startete Thomas Eder beim Marathon. Er benötigte für die landschaftlich schöne aber anspruchsvolle Strecke durch den Thüringer Wald mit 769 m Anstieg und 844 m Abstieg 4:41:09 Std. und erreichte damit den 1.080. (187. M50) Platz im Feld der 2.258 Männer. Susanne Götz wanderte die nicht minder herausfordernde und schöne Strecke über 17 km, welche die Wanderer an der höchsten Erhebung des Reinsteigs, dem Großen Beerberg, vorbei führte.